108 Sonnengrüße - Meditation in Bewegung
- Vee
- 14. Jan. 2023
- 1 Min. Lesezeit
108 Sonnengrüße klingen erst mal heftig. Viele Teilnehmer stehen dem mit gemischten Gefühlen gegenüber Angst, Freude usw. Es ist jedoch ein starkes Erlebnis, das dich danach zum Nachdenken bringen wird, jeder für sich, mit seinen Gedanken. Auch wenn du es nicht glauben kannst, durch die Variationen der Sonnengrüße ist diese Praxis auch für Anfänger geeignet.
Mit den Sonnengrüßen kann man verschiedene besondere Tage oder Ereignisse feiern. Klassisch sind Sommer-/Wintersonnenwende, Neujahr oder Geburtstage. Hier sind aber den Auslegungen keine Grenzen gesetzt.
Warum 108?
Es gibt verschiedene rationale Begründungen, warum genau die Zahl 108:
1=Gott/Wahrheit,
0=Leere/Fülle oder Unbewusstheit,
8=Unendlichkeit/Ewigkeit.
Im Buddhismus und Hinduismus ist 108 eine heilige Zahl, auf die man auch mit anderen heiligen Zahlen (9 oder 12) durch Summieren oder die Quersumme immer wieder kommt.
jede indische Gottheit verfügt über 108 Namen.
es gibt 108 Upanishaden (wichtige indische Schriften)
im Sanskrit gibt es 54 Silben, davon jeweils eine weibliche und eine männliche =108.
es treten weitere mathematische Vorkommnisse auf wie z.B. der 108fache Sonnendurchmesser ist die Entfernung von Sonne zu Mond.
Sonnengrußvarianten:
1. Klassischer Sonnengruß A

2. Ashtanga-Sonnengruß

3. Sonnengruß B

Tipps:
Suche dir eine Sonnengrußvariante aus, die für dich passend ist. Gehe dabei nicht nur nach deiner körperlichen Fitness vor, sondern auch deiner geistigen und deiner persönlichen Tagesform.
Konzentriere dich und kontrolliere deine Atmung. Sie wird dir helfen, durch diese herausfordernde Praxis zu kommen. Am besten praktizierst du mit der Ujjayi-Atmung.
Mach' Pausen! Es ist dir überlassen, wann du kurze oder auch längere Pausen einlegen möchtest. Verbinde diese aber auch wieder mit deiner Atmung.
Leg deine persönliche Intention für deine Sonnengrüße fest. Ähnlich wie beim Manifestieren.
Merke dir, wie viele Sonnengrüße du schon hinter dir hast! Die Herausforderung liegt manchmal nicht an der körperlichen Anstrengung, sondern dabei, dich zu konzentrieren.




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