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Der achtgliedrige Pfad des Yogas

  • Vee
  • 16. Mai 2023
  • 2 Min. Lesezeit


In den letzten Yogastunden tauchten wir zu Beginn öfter mal in die Yogaphilosophie ein. Wie ordnet man Asanas ins Yoga ein, warum machen wir das überhaupt?

In diesem Blogbeitrag gibt es eine ganz kurze Übersicht und Wiederholung der acht Pfade von Yoga.

Wie im Image oben dargestellt kann man die ersten vier zu den äußeren Pfaden zählen (Bahirang Yoga) und die letzten vier zu den inneren (Antarang Yoga) zählen.


8 Glieder von Yoga

Bahirang Yoga

1. Yama • über den Umgang mit anderen

  • Ahimsa: Gewaltlosigkeit gegen andere und gegen dich selbst, physisch/psychisch

  • Satya: Wahrheit. Die Wahrheit zu anderen und zu dir selbst finden/wahrheitsgemäß sein

  • Asteya: Nicht stehlen.

  • Brahamcharya: Kontrolle/Enthaltsamkeit

  • Aparigrana: vom Haben zum Sein: Selbsteinschränkung, nichts festhalten. Non-possession.


2. Niyama • über den Umgang mit dir selbst

  • sauch: Reinigung (physisch, mental, Emotionen, Körper, Haus)

  • santosh: Zufriedenheit mit allem, was du fühlst und hast

  • tapas: Selbstdisziplin (trotz Angst/Unsicherheiten nicht abbringen lassen)

  • svadyaya: Selbststudium. Fragen zum inneren Selbst/innere Göttlichkeit

  • isvara pranidhana: Hingabe an das Göttliche. Das Hier und Jetzt akzeptieren und ohne Widerstand deinem Impuls folgen.


3. Asana • über den Umgang mit deinem Körper

  • 8.4 Millionen Asanas.

  • Asana=posture, auf was du sitzt, z.B. Stuhl

  • study comfort posture (sthiram sukham asana)


4. Pranayama • die Nutzung von Energie/lebendige Kraft

  • = Lebensenergie

  • je konzentrierter du atmest, desto besser ist es

  • ca. 6 Atmungen/Minute

  • 1. Ausatmung

  • 2. Einatmung

  • 3. Innehalten

  • 4. Kevali Kumbhak: Atmung hält komplett an. Man benötigt keine Atmung mehr, da die Lebensenergie fließt. Zustand von Samahdi.



Antarang Yoga

5. Pratyahar • die rechte Nutzung der Sinne/Nichtnutzung

  • keine Beeinflussung durch Sinne. Nichts mehr wahrnehmen.


6. Dharana • Konzentration

  • wenn du die Sinne komplett ausgeschaltet hast, dann bist du im Zustand der Konzentration


7. Dhyana • Meditation

  • Existenzen verschwimmen. Wenn du dir nicht mehr sicher bist, ob du die Flamme oder der Körper bist


8. Samahdi • die Verbindung erleben

  • von Allem losgelöst sein

  • wenn du den Zustand der Meditation (Dhyana) permanent erreicht hast, z.B. Schlaf.

  • Verbunden mit der höheren Seele


 
 
 

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