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Practice

  • Vee
  • 28. Jan. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Unsere Asana-Practice besteht aus vielen Teilen. Pro Woche gibt es einen Yogastil, der morgens 1,5h und abends 1h ausgeübt wird.

  1. Woche: Vinyasa

  2. Woche: Yin Yoga

  3. Woche: Ashtanga Vinyasa

  4. Woche: Hatha


Dazu kommen noch 1,5h Alignment/Adjustment dazu. In diesem Unterricht lernen wir, wie man in die jeweilige Asana rein- und wieder rauskommt, Atmung, Varianten für Anfänger und Fortgeschrittene und wie die Ausrichtung des Körpers ist (z.B. Fußgelenk unter Kniegelenk beim Krieger, nicht Knie vor Fußgelenk.). Für die verschiedenen Varianten werden auch Props (Blöcke, Gurte, Stuhl...) benutzt, um besser oder einfacher in die Position zu gelangen.



Am Abend kommt noch 1h Teacher Practice dazu. Was das genau ist, weiß keiner von unserem Kurs so genau. Mal gibt es einfach noch eine Stunde Asana-Practice, mal müssen wir die Sonnengrüße und paar Asanas unterrichten (mit Atmung, Sanskritnamen usw.) und manchmal gibt es Theorieunterricht zum jeweiligen Yogastil. Ich gehe davon aus, dass das Unterrichten unter Aufsicht geübt werden soll. Konsequent ist diese Stunde jedoch nicht.

Alles in allem beudeutet das an den meisten Tagen bis zu 5h Asana-Practice. Dafür bin ich ehrlich gesagt relativ fit. Damit habe ich nicht gerechnet. In meinem 200 yttc (Yoga Teacher Training Course) habe ich mehr gelitten. Ausgenommen ist die Ashtanga-Woche. Die war wirklich knackig und herausfordernd für den Körper.


Generell kenne ich schon viele dieser Adjusts und kann meistens sogar noch welche ergänzen. Dadurch kann ich für mich persönlich reflektieren, wo ich mich befinde und welche Fähigkeiten ich habe, welche ich vielleicht noch vertiefen muss.

Das sind bei mir die Änfängervarianten. Dadurch, dass ich schon immer geturnt habe, fällt es mir nicht leicht, in anspruchsvolle Asanas zu kommen. Anderen Menschen geht es vielleicht nicht so und hier kann man super Support durch den Stuhl oder die Wand geben. Leider ist das Verständnis teilweise bei mir gar nicht vorhanden, dass man eventuell nochmal ein Level zurückgehen muss und bei der "Basis-Basis" anfangen muss. Daran sollte ich arbeiten.


Zu einem unschönerem Thema:


Jeder kennt es, man kommt mit einem Menschen einfach nicht zurecht. Es passt was nicht. Aber was ist es genau? Naja, ist ja auch egal, man meidet den Menschen dann einfach. Es sei denn es geht nicht anders.


So war es bei uns. Wir, als Gruppe von vier Frauen, kamen nicht mit dem Lehrer zurecht, der die ersten zwei Wochen 3,5h/Tag unterrichtet hat. Der Lehrer kommt ursprünglich aus dem Yin Yoga, hat uns aber such in der ersten Woche in Vinyasa unterrichtet. Seine Einstellung von Anfang an war, dass er nicht adjustiere und nicht auf Alignment achte. Für uns als Schülerinnen sehr schwierig. Einige sind extra wegen des Adjustens in den Kurs gekommen, weil sie bei sich zu Hause nur Online Yoga machen. Und natürlich, warum wird Alignment überhaupt unterrichtet, wenn man dann in der Practice keinen Wert drauf legt? Für uns ein Paradoxon.

Ein weiterer Grund war, dass, wenn er mit uns gesprochen hat keinen Blickkontakt mit uns aufgenommen hat. Entweder schaute er auf den Boden, in den Dschungel oder zur Seite. Wir wissen bis heute nicht, warum. Hat es etwas damit zu tun, dass wir nur Frauen sind oder wegen der weißen Hautfarbe? (Dafür konnte er aber anderen Frauen aus dem 200h Kurs in die Augen sehen beim Frühstück z.B.)

Bei der Practice wurde auch regelmäßig die andere Seite vergessen (z.B. erste Seite Krieger 1 rechts, die zweite Seite vergessen oder eine Asana im Flow). Das kann mal passieren, aber nicht in jeder Stunde mehrere Male.

Der Yogastil des Lehrers ist Yin Yoga. Dort werden Props benutzt und es wird nicht am Körper selbst adjustet, sondern wenn überhaupt mal ein Block oder Kissen verschoben. Dadurch hat der Lehrer wohl seine Einstellung. Allerdings muss die korrekte Ausrichtung des Körpers trotzdessen überprüft und angewendet werden.

Wir als Schülerinnen haben uns beschwert, aber die Kommunikation ist sehr schwierig, wenn die Kritik persönlich genommen wird und dann im Unterricht an uns ausgelassen wird. In der zweiten Woche hat es mir dann gereicht und ich bin zum 200 yttc in die Asana Practice gegangen.

Am letzten Tag dieser zwei Wochen dachte ich mir, ach komm geh zur letzten Stunde hin. Die anderen haben gesagt, dass Handstand dran kommt, dann auf! Leider hat der Lehrer nicht mit uns geredet und nur auf die Tafel gezeigt, auf welcher stand, dass wir Self Practice haben. Auch nach nachfragen hat er nicht mit uns geredet.. Ich habe meine Sachen gepackt und bin gegangen. Seitdem herrscht Ignoranz von allen Seiten.

Meiner Meinung nach muss man bei einem offiziellen yttc Professionalität wahren und in die Kommunikation gehen. Das wurde von ihm nicht getan. Diese zwei Wochen bekommen wir nicht zurück, wir können nur unsere Lehren daraus ziehen.

Der Lehrer wurde übrigens für den nächsten Monat nicht verlängert.


Im Yoga ist auch nicht alles Friede Freude Eierkuchen 🙃

 
 
 

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